Es wäre doch toll, wenn ich meine Inhalte direkt auf der Website bearbeiten könnte! … Halt, nicht so schnell. So einfach ist es leider nicht. Hier erfährst du warum auch Inline Editing nicht der Weisheit letzter Schluss ist.

Problem 1: Als Ersteller der Inhalte tendiert man dazu präsentationsbezogen zu gestalten und nicht inhaltsbezogen

Wir haben längst nicht mehr einen einzigen Kontext, in dem unsere Inhalte funktionieren müssen. Was wir am Desktop über Inline Editing erstellen, wird am Desktop funktionieren, aber Mobile wahrscheinlich nicht. Mit Inline Editing tendiert man dazu, das zu perfektionieren, was man gerade sieht. Und nicht die Struktur der Inhalte.

Denn die Struktur der Inhalte ist das Wichtigste. Eine gute Struktur überlebt Redesigns. Die Inhalte sollen so granular wie möglich strukturiert sein und nicht die Präsentation abbilden. Wir Designer gestalten dann das Framework, welches die Inhalte für den Kontext in dem sich der User befindet, optimal präsentiert.

Dieser Ansatz des inhaltsbezogenen Designs ist auch für die Zusammenarbeit und die Arbeitsteilung in einem Team förderlich. Information Architects oder Copywriter können an den Inhalten und an der Struktur arbeiten, welche Web Designer dann in einem Responsive Web Design präsentieren.

Denn gut strukturierte Inhalte geben beim Web Design Freiraum. Wenn die Spezifikation der Inhalte bereits auf die Präsentation eingeht, macht man es falsch.

Problem 2: Inhalte die nicht angezeigt werden, oder abhängig von einer Bedingung sind

Bei Inline-Editing bearbeitet man das, was man auf der Website sieht. Aber was ist mit Inhalten die nicht angezeigt werden? Oder mit Inhalten die nur unter bestimmten Bedigungen angezeigt werden?

Hier gibt es sicher einige Lösungen. Ich freue mich über jeden Hinweis in den Kommentaren.

Eure Meinungen

Das hier ist meine Sichtweise auf das Thema. Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen und Meinungen mit mir in den Kommentaren teilen könntet.